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Gesprächskreis
on Tour
- Güstrow -
14. August 2004
Teilnehmerinnen
des Gesprächskreises unternahmen mit
ihren
Ehepartnern unter Leitung von
Propst Wolters eine Tagesfahrt
nach Güstrow, in deren
Mittelpunkt der Besuch der Ernst Barlach
Museen stand.
Erstes Ziel waren das Atelier des Künstlers am Inselsee und
das Ausstellungsforum mit
ausgewählten Grafiken und
Skulpturen.
Zwei Stunden standen für die
Besichtigung zur
Verfügung.
Den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren natürlich viele Arbeiten
des
Bildhauers, des „sozialen Charakteristiker“, bekannt.
Mit dem
Namen Barlach wird jeder als erstes seine Gewandfiguren
verbin-
den, die bei oft höchst
sparsamer Linienführung ausdrucksstark
unterschiedliche „menschliche Zustände“
darstellen.
So galt es
vielfach, Vertrautes
neu zu entdecken oder weitere Arbeiten ken-
nen zu lernen.
Am Ende stand die
Frage: "Wenn Sie die Wahl
hätten, welches Werk würden Sie gern
erwerben?"
Nach der Mittagspause führte die Gruppe ein Spaziergang zur
Gertrudenkapelle mit umliegendem
ehemaligen Friedhof.
Die
Kapelle ist ein weiterer wichtiger Ausstellungsraum für Barlachs
Skulpturen, für deren Einrichtung
sich vor allem seine Lebensge-
fährtin Marga Böhmer eingesetzt hatte.
Zum Teil wurden hier schon
bekannte Plastiken in anderer Größe und/oder anderem Material
präsentiert; eine Beobachtung, die am
Ende des Rundgangs auf
einer Parkbank
Anlass zu einer rückblickenden
Betrachtung gab.
Eine letzte Begegnung mit Barlach gab es im Dom zu Güstrow
mit
seinem schwebenden Engel; von
den Nazis verspottet, ein-
geschmolzen - für
Munitionszwecke; heimlich neu gegossen,
auferstanden.
Seine Mahnung:
"Lasst euch versöhnen !.....
Ballt nicht die Fäuste über all der
Bosheit,
über Verleumdung und Ratlosigkeit !
Nur die versöhnende Liebe
bringt uns zusammen." ( Renate Kirsch)
Für
diesen Tag konnte es keinen geeigneteren Abschluss geben
als ein Barockkonzert
(Geige, Cembalo) in der
Klosterkapelle
Heiligengrabe (Wittstock),
vorgetragen von zwei
jungen
Künstlern
aus Potsdam.
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