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Verabschiedung von Pastor Volker
Dobers
am 7. Oktober 2007
Volker
Dobers hat sich auf zwei ganz unterschiedliche Arten für die Gemeinde
stark gemacht:
Da ist auf der einen Seite der
zurückhaltende Mensch, der seine Aufgaben eher
im Verborgenen sorgfältig angeht und
gewissenhaft ausführt wie zum Beispiel
Monat für Monat die Artikel für den Gemeindebrief zu koordinieren und ihn
zu
gestalten .
Auf der anderen Seite ist da einer, der nach den Sternen greift und sich dafür
stark macht, etwas Außer-
gewöhnliches zu wagen wie etwa einen Künstlerwettbewerb zur Umgestaltung
des Altarraums unserer
Kirche.
Der Einsatz, mit dem Pastor Dobers in unserer Gemeinde gewirkt hat, hat
sichtbare Spuren hinterlassen:
Es gibt wohl kaum eine kirchliche Baustelle, die er nicht erlebt und begleitet
hat: Kirche, Gemeindehaus;
Orgel, Kapelle ... .
Die Überzeugung, dass gelebter Glaube einen Ort braucht,
»wo die Seele wohnen kann«, war dabei
Antriebskraft.
Aber auch im übertragenen Sinne baute Volker Dobers am »Haus«
St. Johannis. Ich denke an die Bi-
belstunden und Gemeindefeste in »
seinen«
zwölf Dörfern, an den Hauskreis, an das Projekt
»Winter-
bild«,
die Predigtreihen und Gottesdienste mit besonderen Schwerpunkten, an viele
Kranken- und Ge-
burtstagsbesuche, an Ausstellungen in der Kirche und an Grußworte zu Beginn der Konzerte der Kantorei.
Seit 1994 leitete er den Kirchenvorstand - in rauen Zeiten der Veränderung.
Für alles segensreiche Wirken kann es aus der Gemeinde
heraus nur ein vielstimmiges »Danke«
geben.
nach
Birgit Thiemann im Gemeindebrief
Nach einem festlichen Gottesdienst, die
Predigt hielt Pastor Dobers selbst zum letzten Mal als Gemeinde-
pfarrer, gab es bei Kaffe und Kuchen einen Empfang im
Gemeindehaus. Viele, viele Gemeindeglieder
waren der Einladung gefolgt. In zahlreichen Grußworten (u.a.
Bürgermeister Schultz, stellvertretender Samt-
gemeinebürgermeister Behrens, Pastorin Kamps,
Christel Adam, Kurt Martin Nimz ) wurde Volker Dobers
viel Wertschätzung, Respekt und Sympathie bekundet und seine
Nähe zu seiner Gemeinde herausgehoben .
Höhepunkt war neben einer Theaterdarbietung eine Vernissage,
in der Volker Dobers mit interpretierenden
Worten drei Werke der bildenden Kunst(!) überreicht wurden:
ein »Jugendporträt«
des Pastors selbst (Nadia
El Karsheh), eine »Schnipsel-Collage«
( Randnotizen aus Vorstandssitzungen; Birgit Thiemann) und eine Arbeit,
in der viele
Gruppen der Gemeinde einen künstlerischen Teilbeitrag zu einem Gesamtkunstwerk
aus der
»rot-blauen Phase«
vereint hatten (Stefan El Karsheh), begleitet von einer Diashow zur
Werkentstehung.
In allen Beiträgen kam zum Ausdruck, dass mit Volker Dobers´
Ausscheiden ein unverwechselbarer Solist aus
dem früheren Quartett der Pastorin und Pastoren von St.
Johannis in Zukunft vermisst wird, ein Solist mit
ganz eigener Tonlage, eigener Klangfarbe und eigenem Klanggehalt.
![]() Zum letzten Mal auf unserer Kanzel - als Gemeindepfarrer |
![]() Viele Gemeindeglieder bezeugten ihre Wertschätzung |
![]() Rückblick von Christel Adam: "Spielen Sie nicht zu langsam!" |
![]() Die amtierenden Superintendentin Frau Kamps |
![]() Das Grußwort des katholischen Amtskollegen |
![]() Der jüngste Gast : Junis |
![]() In der Vernissage: ein überraschendes Porträt kam zu Tage |
![]() Ein Werk aus der blau-roten Phase: Künstler aus den Gemeindegruppen |
![]() Frau Müller: Zur Stärkung eine willkommene Tasse Tee |
![]() Danke für all die gemeinsamen Jahre! |